Ich möchte mitarbeiten und kostenlos im MOM Archiv TEXT EINLAGERN

Ich weiss schon alles über MOM und ich möchte SPENDEN


Niemals zuvor wurde Information in solch einer Dichte ausgetauscht.

Quer über den Planeten und in Echtzeit teilen wir Ideen und Emotionen.

Doch was wird von all den Tweets, Shares, Likes und Postings übrigbleiben?

 

Wie wird das Bild unserer Zeit aussehen, das man in der Zukunft von uns haben wird?

Werden wir mehr Spuren hinterlassen als Klimaerwärmung, Atommüll und unzählige Energy-Drink-Dosen?

Memory of Mankind - MOM - bewahrt die Geschichten unserer Zeit vor dem Vergessen. Geschützt, tief in einem Berg, und haltbar auf keramischen Datenträgern erzählt MOM unsere Geschichten für 1.000.000 Jahre.


Drei Gründe für das Große Vergessen:

1. Der CO2 Ausstoß des Internets

3,4 Milliarden Menschen sind online und erzeugen Datenverkehr. Datenverkehr benötigt Energie und das verursacht CO2 Emission.

Wegen der wachsenden Community, HD und steigender Ladegeschwindigkeiten verdoppelt sich das Volumen des Datenverkehrs alle 18 Monate. Wenn sich das Datenvolumen in den kommenden zehn Jahren so entwickelt, wie in den vergangenen zehn Jahren, dann ist es am Ende mehr als 50 mal höher als heute.

Das Internet ist heute schon für 3% der globalen CO2 Emission verantwortllich. Theoretisch müsste uns bald die Luft ausgehen...

Dieser kritische Punkt ist zu nahe um auf neue Technologien zu vertrauen, wie unlimitierte Energiequellen oder stromlose Datenübermittlung, beides völlig außer Sichtweite.

Das heißt: In einer nahen Zukunft werden wir aus ökonomischen und ökologischen Gründen gezwungen sein, die Datenmenge drastisch zu minimieren.

Fakten und Hintergründe dazu >>>

2. unbezahlte Rechnungen

CD, DVD, Harddrive sind mittlerweile veraltete Technologien, unsere Daten befinden sich heutzutage "in der Cloud" oder "im Internet".

Was passiert jedoch mit einem Cloud-Account, wenn dessen Inhaber (Person oder Institution) aufhört zu existieren?

Nach ein paar unbezahlten Rechnungen wird der Account geschlossen und der Inhalt gelöscht. 

Blogs - unmittelbare Spiegel unserer Zeit - können niemals zur wertvollen Quelle zukünftiger Historiker werden. Protokolle wissenschaftlicher Kongresse oder Forschungsergebnisse sind unwiederbringllich verloren. Wesentliches Know How verschwindet.


3. Bullshit gegen Sorgfalt

Weniger als 1% der antiken Texte sind bis heute erhalten. Publizieren war damals mit großem Aufwand verbunden und dennoch können wir - nach 2000 Jahren - die antike Welt und Denkweise rekonstruieren.

Im Gegensatz dazu ist publizieren heute einfach wie ein Post, Tweet oder Video-upload. Nicht nur Wissenschaftler und Zeitungen publizieren, jeder kann das heutzutage.

Und weil Pseudo-Wissenschaft eine breite Zuhörerschaft findet, sind Geschichten über Aliens oder Getreidekreise weiter verbreitet als wissenschaftliche Schriften. Darum liefert eine Google-Suche nach crop circle 20 Millionen Ergebnisse, die Suche nach moon landing hingegen nur 6 Millionen. Beunruhigenderweise sind 5 Millionen der 6 Millionen moon landing hoax Einträge ...

 

Die ESA Sonde GAIA unternimmt die genaueste Vermessung unserer Galaxie. Die gesamte Datenmenge während ihrer 5-jährigen Mission ist verschwindend klein gemessen am Internet Datenverkehr eines einzigen Tages (genau: 5 Jahre Datensammlung entsprechen 0,03% des täglichen Datenverkehrs).

 

Die Dinge, die uns wirklich wichtig sind, um die wir viel Aufwand betreiben und in die wir eine Menge Geld stecken (Raumflug, Medizin, Forschung,...) gehen unter in Ozeanen von irrelevanten, trivialen Inhalten und redundantem Bullshit (im Sinne von Harry Frankfurt).

 

Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass nach 2000 Jahren ein zufälliges Daten-Fragment unsere Zeit völlig verzerrt darstellen wird.

Fakten dazu>>>


Wie kann unsere Zeit bloß rekonstruiert werden, wenn der Beweis unserer Existenz aus Katzenbildern und Selfies neben Minecraft-, Fail- und Pornovideos besteht?

Wir müssen heute auswählen, was für morgen aufbewahrt werden soll.

MOM - Memory of Mankind - bewahrt das Wichtigste unserer Zeit auf. Und das auf äußerst haltbare Weise, sodass MOM zu unserem Vermächtnis an zukünftige Generationen, Kulturen oder sogar Zivilisationen wird. MOM ist das Schlüsselloch, durch das diese sehen, was uns heute bewegt, fasziniert und motiviert.

 

MOM ist das erste "bottom-up" Geschichtsbuch der Menschheit - geschrieben von jedem, der mitmacht. Das "große Selfie" des 21. Jahrhunderts...


Wie wird Information für eine Million Jahre aufbewahrt?

MOM bewahrt Text und Bild analog um die Lesbarkeit wann auch immer in der Zukunft zu garantieren.

 

Auf "Level1 Tafeln" sind Text und Bild in einem 4-farb-Druck mit keramischen Farbpigmenten aufgebracht, die in einem thermischen Prozess fixiert werden.

 

Diese Tafeln tragen Fotos und Text bis zu 50.000 Zeichen und sind resistent gegenüber Hitze bis 1200°C, Chemikalien, Wasser, Strahlung, Magnetismus und Druck.

Wenn Text und S/W Grafiken die Kapazität der "Level1 Tafeln" überschreitet, werden sie auf "Level2 Tafeln" geschrieben, am besten umschrieben mit "keramischer Mikrofilm". Dünne hochstabile keramische Platten tragen mikroskopisch eingravierte Buchstaben bzw Linien, lesbar bereits mit einer 10-fach Lupe.

5 Millionen Zeichen passen auf eine "Level2 Tafel" in der Größe von 20x20 cm. Das entspricht fünf 400-Seiten Büchern.

MOM verwendet die bisher haltbarsten Informationsträger.

Level2 Tafeln sind temperaturresistent bis 1400°C, beständig gegen Säuren und Laugen, Druck und elektromagnetische Strahlung.

Wir forschen an Möglichkeiten auch Schall/Musik und Film haltbar und dauerhaft lesbar aufzuzeichnen. Wir kennen die theoretischen Lösungen, bei entsprechender Finanzierung werden sie umgesetzt.



Wo liegt das MOM Archiv?

Ein geeigneter Platz  für ein Langzeitarchiv dieses Ausmaßes muß bestimmte Voraussetzungen bieten:

- tief unter der Oberfläche, um vor Erosion geschützt zu sein

- soll nicht durch steigenden Meeresspiegel geflutet werden

- eine geologische Struktur des umliegenden Gesteins, das das Archiv nicht zerdrückt

- ein natürlicher Vorgang soll es innerhalb ein, zwei Generationen verschließen

- natürliche markante Landmarken, die das Wiederauffinden ermöglichen

 

Die Salzmine in Hallstatt in Österreich erfüllt diese Vorgaben. Nebenbei ist dies die älteste Salzmine der Welt mit 7000 Jahren ununterbrochenem Salzabbau, Teil der UNESCO Welterberegion Hallstatt/Dachstein.



Wie kann das MOM Archiv je wieder gefunden werden?

Der Token

Eine kleine keramische Scheibe ist die "Schatzkarte" für MOM: Jeder der bei MOM mitmacht, erhält diesen Token. Er zeigt den Ort des Eingangs zum Archiv mit einer Genauigkeit von ein paar 10 Metern.

Gleichzeitig dient er als Barriere, denn nur eine Gesellschaft mit zumindest einem dem unseren ähnlichen Wissensstand, kann den Token verstehen und den Inhalt von MOM begreifen: Geologische Prozesse müssen verstanden werden und die Erdoberfläche exakt vermessen sein. Diese Gesellschaft hat dann auch die Möglichkeiten, den Inhalt von MOM zu verarbeiten.

 

Je mehr Menschen bei MOM mitmachen, desto mehr Tokens werden auf der Erde verteilt.

Wie der Token entziffert wird>>>



Was wird für MOM ausgewählt? Wie wird der Inhalt zusammengestellt?

Der Inhalt des MOM Archives ist in drei Gruppen gegliedert.

In der Kopfzeile jeder Tafel ist die Art des Inhaltes angegeben.

 

Allgemeiner Inhalt

Der Sinn von MOM ist, ein möglichst umfassendes, globales und objektives Bild unserer Zeit widerzugeben.

 

Dies wird mittels Mechanismen erzielt, z.B.: Wichtige Zeitungen aller Länder schicken ihren täglichen Leitartikel. Diese sind schon mehr als nur News, darin liegt schon eine gewisse Interpretation. 

 

Relevante Magazine werden eingeladen, ihre monatlichen Ausgaben im MOM Archiv einzulagern.

 

Blogs als unmittelbare Spiegel unserer Zeit werden nach ihrer Leserreichweite ausgewählt.

 

Zufällig ausgewählte Facebook Profile portraitieren unser Heute genauso wie die 1000 wichtigsten Bücher.

Spezifischer Inhalt

Spezifischer Inhalt bestehen aus Beiträge von Institutionen wie Museen oder Universitäten sowie Kooperationen mit anderen Langzeit-Projekten.

 

New Horizons - OneEarthMessage

Nachdem die Nasa-Pluto-Sonde New Horizons ihre Mission erfüllt hat, wird sie mit Nachrichten der Erde bespielt. Eine Kopie dieser Nachrichten wird im MOM Archiv auf dem Heimiatplaneten der Sonde aufbewahrt.

 

Die Atomindustrie

wird MOM nützen, um Informationen über die globalen Lager der nuklearen Abfälle in eine ferne Zukunft weiterzugeben.

Unsere Generation hat Atomkraft nicht erfunden, aber wir können dabei helfen, die ethische Verpflichtung zu erfüllen, zumindest die Informationen über toxische Abfälle über ähnlich lange Zeiträume aufzubewahren, wie diese Abfälle die Biosphere gefährden können. Die Atommüll-lager werden neben den Abbauprodukten der Nukleotide noch unmengen anderer wertvoller Metalle beherbergen: Die Container für den toxischen Abfall bestehen aus Edelstahl und hunderten Tonnen Kupfer. Nach einer bestimmten Zeit hat der Abfall seine primäre Gefährlichkeit verloren und die Container haben ihre Aufgabe getan. Wir müssen zukünftige Erdbewohner informieren, wo sich diese Materialien befinden, die wir von ihnen geliehen haben... Atommüll kombiniert mit MOM ist ein Langzeit-Recycling Projekt.

 

HUDOC

- Human Document Project - eine Initiative von Professoren aus Twente, NL, und Saarbrücken und Freiburg, DE, hielten drei Workshops, die die Auswahl von den wichtigsten Dokumenten der Menschheit und deren dauerhafte Aufbewahrung zum Thema hatten.

 

MOM on the Moon

Team Puli Space, der ungarische Teilnehmer im Google Lunar XPRIZE, wird den MOM Token und bis zu sechs keramischer Mikrofilm-Tafeln zum Mond bringen. Auf die erste MOM on the Moon Tafel werden Namen und Texte von Puli's Unterstützer kommen, Unternehmen und Privatpersonen gleichermaßen. Der Inhalt der anderen Tafeln wird zur Zeit noch diskutiert.

 

Konferenzen

Protokolle und Manuskripte von Events und Konferenzen, die Themen von Heute und Morgen diskutieren, sind in MOM eingelagert (Momentum, Brain Bar Budapest, TED,...)

 

Wenn Sie in Events/Konferenzen/Workshops involviert sind, die wesentliche Fragen der Gegenwart portraitieren und diese Teil des MOM Archves werden sollen, kontaktieren Sie uns bitte!

 

 

Individueller Inhalt

Individueller Inhalt wird von Ihnen gestaltet: Lebensgeschichten, Kochrezepte, Hochzeitsbilder, Texte, die Sie erhaltenswert finden. Jeder kann bei MOM mitmachen.

 

Schicken Sie Ihre persönliche Flaschenpost an die Zukunft!

 

Texte an MOM schicken kann man hier.

 

Sie können auch ganze Tafeln gestalten.

 

Mehr dazu unter Spenden.



Wie kann ich bei MOM mitmachen?

Texte einsenden

- Sie möchten einen bestimmten Text für die Ewigkeit aufbewahren?

 

Das kann ein Zitat, eine Textpassage oder Ihr Lieblingsbuch sein, ein Artikel in einer Zeitung oder Ihre persönliche Nachricht an die Zukunft.

 

- Sie sind ein Blogger und wollen Ihre Gedanken auch für zukünfige Leser aufbewahren?

 

Stellen Sie sich vor, Historiker in 1000 Jahren werden unser Heute auf Grund der Texte, die Sie ausgewählt haben, rekonstruieren!

 

Fügen Sie hier Texte dem MOM Archiv hinzu.

 

Sie erhalten den Token, wenn Sie Text mit 2000 bis 5000 Zeichen einsenden. Für längere Texte, kontaktieren Sie uns bitte vorher.

 

Schlagen Sie Inhalt für das MOM Archiv vor, den wir bisher übersehen haben.

 

Kontaktieren Sie uns!

 

Wenn Sie ewtas aus einem Buch oder Zeitungsartikel (oder sonstiges unter Copyright stehendes) zitieren, bitte nennen Sie die Quelle!

Spenden

Unterstützen sie MOM! Wir belohnen Sie mit einem Stückchen Unsterblichkeit!

 

Mit einer Spende helfen Sie zweifach:

 

Zuerst, Geld hilft um MOM´s allgemeine Inhalte zu finanzieren.

 

Zweitens: Ihre Belohnung besteht aus Platz auf einer MOM Tafel für Ihre persönliche (- oder der Ihres besten Freundes) Geschichte. Und das hilft, um ein buntes Bild unserer Zeit zu zeichnen.

 

Mehr darüber >>>

 

Volunteer

Es ist eine unvergessliche (!) Erfahrung bei der größten Zeitkapsel mitzumachen!

 

Manche Dinge geschehen nur, wenn Fähigkeiten gebündelt werden - spielen Sie eine aktive Rolle bei MOM!

 

Wenn Sie in einem dieser Dinge gut sind:

 

- Übersetzung

- Web programming

- Promotion

- Kontakte zu Institutionen, Medien und Verlagen

- Fundraising

- Sponsorship (besondere MOM-Förderer werden ihr Monument der Unsterblichkeit in MOM haben)

- lokaler MOM Repräsentant

- MOM für Schulen

 

dann kontaktieren Sie uns bitte hier! >>>

 



Was ist schon im Memory of Mankind Archiv?

Ungefähr 500 Level1 Tafeln sind schon im Berg gelagert. Es sind Produkte von mehreren "MOM-Pilotprojekten", bei denen wir lernten, wie man Inhalte erlangt und verarbeitet, wie an Museen, Universitäten, Wissenschaftler, Künstler, Verlage, Firmen oder Gemeinden herangegangen werden muss, wie Schulen auf die MOM-Idee reagieren und wie Privatpersonen animiert werden köönen, bei MOM mitzumachen.

 

Hier unterhalb sehen sie ein paar Beispiele.

 

Die kürzliche Entwicklung des keramischen Mikrofilms (der Level2 Tafeln) war ein wesentlicher Schritt um Kosten zu verringern und gleichzeitig die Kapazität des MOM Archives um den Faktor 1000 zu erhöhen. Der Text eines Buches auf keramischem Mikrofilm nimmt weit weniger als ein hundertstel des Volumens des Originals ein.


Unsere Sprachen ändern sich. Wie kann MOM in der Zukunft überhaupt verstanden werden?

MOM enthält eine Entzifferungs-Hilfe: Ein "Pictionary" mit tausenden Fotos von Dingen und Situationen, die direkt mit dem entspechenden Begriffen beschriftet sind, ergänzt von den sprachtheoretischen Werken der wichtigsten Sprachen: Wörterbücher, Grammatik, Orthographie, Thesaurus,...

 

Das garantiert, dass unsere gegenwärtigen Sprachen für zukünftige Linguisten eindeutig entzifferbar sind, selbst wenn keinerlei Verbindungen zu heutigen Sprachen mehr bestehen.


Gibt es einen erwünschten Nebeneffekt?

Die Diskrepanz zwischen den physischen Spuren und dem virtuellen Vermächtnis ist riesig. Niemals zuvor haben wir die Biosphäre derartig langfristig beeinflusst, toxischer Müll wird unsere Spezies vielfach überleben. Die Auswirkungen der globalen Erwärmung werden das Leben unzähliger Generationen prägen.

Und dennoch hinterlassen wir keinerlei dauerhaft haltbare Aufzeichnungen über unsere gegenwärtigen Aktivitäten.

In der tat - wir bewohnen den Planeten so, als gäbe es kein Morgen: Wir verdrecken ihn und gehen ohne die Miete zu zahlen.

 

Denken Sie an Überwachungskameras: Wir akzeptieren, permanent überwacht zu werden, weil wir verstehen, dass uns dies vom Verüben krimineller Taten abhalten soll. Und wenn mal etwas passiert ist der Verdächtige schnell gefunden.

 

Unser Planet wird nicht von Überwachungskameras beobachtet. In der Zukunft wird man nicht wissen, "wer es war", wer für dieses ökologische Ungleichgewicht verantwortlich war.

 

Ist das eventuell der Grund, weshalb wir uns wie rücksichtslose Idioten benehmen? Weil keiner es je wissen wird?

 

Umgekehrt gedacht: Würde eine dauerhafte Aufzeichnung unserer Aktivitäten uns dazu bringen, sich verantwortungsvoller zu  benehmen?

Wenn es für immer bekannt ist, welche Konzerne, Gruppen, Familien von der Plünderung unseres Planeten profitierten und wer dafür verantwortlich gemacht werden kann, würde das etwas verändern?


Wir denken: ja. Siehe Avaaz. Eine große gemeinsame Stimme verändert etwas.

 


Wann ist MOM vollendet?

MOM ist ein Projekt für die nächsten Jahre, sagen wir ein Jahrzehnt.

 

Um die Erinnerung an MOM in der nahen Zukunft aufrecht zu erhalten, werden die Inhaber des MOM-Tokens alle 50 Jahre zusammenkommen, um zu entscheiden, ob der Inhalt des MOM Archives noch bekann ist und ob es Erweiterungen bedarf.

 

50 Jahre sind die Zeitspanne zwischen Großeltern und Enkelkindern, eine zeremonielle Weitergabe des "Heiligen Grals" der Geschichten des 21. Jahrhunderts...

 

Das Kuvert, bzw Zertifikat sagt:

 

This token is the key to the Memory of Mankind archive.

In the early 21th century we decided to store some of the worlds most important information and works. We estimate this information being worthwhile of preservation for the future.

Every 50 years, starting in 2070, all holders of a token shall gather and decide if the content of the archive is still known and if it needs extensions. Bury this token in a safe place or bequeath it to your offspring.
Use the free space here to translate or transfer this description into a different or altered language for future generations.


Wer kümmert sich um MOM?

Hier sind ein paar Menschen vorgestellt, die mit Ideen, Rat, Inspiration, Expertise und Administartion bei MOM mithelfen.

Martin Kunze, Künstler

Initiator von MOM

 

"Leben wir nicht in einer aufregenden Zeit? Innerhalb einer Generation haben wir miterlebt, wie sich die Welt fundamental ändert. So viele Geschichten gibt es darüber zu erzählen, manche mit Stolz, ein paar mit Reue, enige sind berührend und andere sind - um ehrlich zu sein - zumindest peinlich.

MOM erzählt unsere Geschichte, vollständig, ohne zu schönen. Wenn wir sie nicht jetzt niederschreiben, geht sie womöglich für immer verloren."

Univ.-Prof. Dr. Claudia Theune-Vogt

Dekanin der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät und Professorin für Historische Archäologie, Universität Wien

 

"Archive, die in der Verantwortung der öffentlichen Hand liegen, erfüllen im öffentlichen - staatlichen - Interesse liegende Aufgaben. Diesen Zielen ist MOM nicht verpflichtet. In der Zeitkapsel werden eher Dokumente gespeichert, die zum Teil auf den ersten Blick nicht unbedingt als bewahrenswert erachtet werden, jedoch ein Spiegel unserer selbst, unserer Zeit sind und daher langfristig kulturhistorisch wertvoll sind."

 

Claudio Pescatore

 

bis 2015: Principal Administrator, OECD Nuclear Energy Agency, Paris

derzeit: research affiliate, Linnaeus University, Kalmar, Sweden

 

 

Es war Claudios Idee, einen Mechanismus in der Gegenwart zu schaffen, der die Erinnerung an MOM wach hält: Die zeremonielle Übergabe des MOM Tokens von Großeltern zu Enkelkindern und die Versammlung der Besitzer von MOM Token alle 50 Jahre.

Jon Lomberg, Artist

Design Director Voyager Golden Record

Project Manager One Earth Message

 

"Das Memory of Mankind Projekt ist Ausdruck menschlicher Kreativität und des Wunsches, etwas von uns selbst fernen Generationen zu hinterlassen von dem sie etwas lernen mögen.

Diese neue Webseite erklärt das Projekt und die Möglichkeiten für öffentliche Teilnahme. Allein darüber nachzudenken eröffent eine zeitliche Perspektive, die die Ereignisse unserer eigenen Gegenwart in einen angemessenen historischen Kontext stellt."

Dr. Tibor Pacher

Leader Team PuliSpace / CEO

 

"Wenn wir in die Vergangenheit zurückschauen wollen, häufig werden wir mit dem Mangel an greifbaren Informationen konfrontiert - sei es im privaten oder allgemeinen Bereich. Das Memory of Mankind Projekt gibt uns die Möglichkeit, gemeinsam, und im wahrsten Sinne des Wortes, etwas "Begreifbares" von unserer Zeit zu schaffen. Es entsteht so eine wahre Schatzkammer für unsere Nachfahren - und vielleicht sogar eine bunte Visitenkarte für Außerirdische. Auch auf dem Mond!"

Sofie Tunbrant

 

Swedish Nuclear Fuel and Waste Management Co (SKB)

 

"Die Atomindustrie muss Informationen über Atommüll-Lagerstätten auf langlebigen, zugänglichen und verständlichen Wegen in die Zukunft weitergeben. MOM bietet die Möglichkeit, Archive, Marker und die menschliche Erinnerung zu ergänzen."

Prof. Cornelius Holtorf

 

Department of Cultural Sciences, Linnaeus University, Kalmar, Sweden

 

"Memory of Mankind ist eine einzigartige archäologische Sammlung, ein Erbe das zum Wohle zukünftiger Generationen aufbewahrt wird. Es ist ein großartiges Projekt, das bedeutende Fragen über unsere Hinterlassenschaften und letztendlich über das Menschsein an sich aufwirft."